Altersvorsorgedepot 2027: Riester behalten, kündigen oder wechseln?


Kurzantwort:
Ab dem 1. Januar 2027 können Anbieter neue staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte anbieten. Dazu gehört auch das Altersvorsorgedepot 2027. Neue klassische Riester-Verträge laufen aus, bestehende Riester-Verträge bleiben aber geschützt und können weitergeführt werden. Wer heute einen Riester-Vertrag hat, sollte deshalb nicht vorschnell kündigen, sondern prüfen, ob Weiterführen, Beitragsfreistellung, Wechsel in die neue Förderung oder späterer Wechsel in ein neues Produkt sinnvoller ist. Die Reform wurde vom Bundestag am 27. März 2026 beschlossen, der Bundesrat stimmte am 8. Mai 2026 zu.
Viele Menschen stellen sich gerade dieselbe Frage: Was passiert mit meinem Riester-Vertrag, wenn 2027 das Altersvorsorgedepot kommt?
Die Unsicherheit ist verständlich. Über Jahre galt Riester als kompliziert, teuer und schwer nachvollziehbar. Jetzt wird die geförderte private Altersvorsorge neu aufgestellt. Das klingt nach einer großen Chance, kann aber auch zu vorschnellen Entscheidungen führen.
Genau hier entstehen die typischen Fehler. Manche kündigen aus Frust. Andere warten ab, ohne ihren bestehenden Vertrag zu verstehen. Wieder andere möchten sofort etwas Neues abschließen, obwohl konkrete Produkte erst ab 2027 angeboten werden können.
Die wichtigste Empfehlung lautet deshalb: Erst prüfen, dann entscheiden.
In diesem Ratgeber erfährst du, was sich mit dem Altersvorsorgedepot 2027 ändert, welche Förderung geplant ist, was mit bestehenden Riester-Verträgen passiert und wann ein Wechsel überhaupt sinnvoll sein kann.
- Altersvorsorgedepot 2027: Das Wichtigste vorab
- Was ändert sich 2027 bei der privaten Altersvorsorge?
- Ist die Riester-Rente ab 2027 abgeschafft?
- Riester Rente kündigen: Warum du jetzt vorsichtig sein solltest
- Was ist das Altersvorsorgedepot und wie funktioniert es?
- Altersvorsorgedepot Förderung: Welche Zulagen gibt es?
- Altersvorsorgedepot Steuer: Wie wird das neue Modell besteuert?
- Altersvorsorgedepot Vor- und Nachteile im Überblick
- Riester vs. Altersvorsorgedepot im Vergleich
- Welche Altersvorsorge passt zu wem?
- Praxisbeispiele: Familie, Selbstständige und Sparer kurz vor der Rente
- Typische Fehler, die du jetzt vermeiden solltest
- Fazit: Erst prüfen, dann entscheiden
- FAQ zum Altersvorsorgedepot 2027
- Über den Autor
- Quellen und Stand der Informationen
Das Altersvorsorgedepot 2027 ist ein neuer Baustein der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Es soll die bisherige Riester-Welt für Neuabschlüsse ablösen und mehr Flexibilität, niedrigere Kosten und bessere Renditechancen ermöglichen.
Der Kern der Reform: Neben Garantieprodukten sollen künftig auch Altersvorsorgedepots ohne Garantie möglich sein. Dadurch kann stärker in chancenorientierte Anlageformen wie Fonds und ETFs investiert werden. Für sicherheitsorientierte Sparer bleiben Garantieprodukte mit 80 oder 100 Prozent Beitragserhalt möglich. Beim Standarddepot sollen die Effektivkosten auf 1,0 Prozent begrenzt werden.
Für bestehende Riester-Verträge gilt Bestandsschutz. Das bedeutet: Ein alter Vertrag endet nicht automatisch. Er kann weitergeführt werden. Gleichzeitig kann ab 2027 geprüft werden, ob ein Wechsel in die neue Fördersystematik oder in einen neuen Altersvorsorgevertrag sinnvoll ist.
Wichtig ist: Das Altersvorsorgedepot ist nicht automatisch besser für jeden. Es bietet mehr Chancen, aber je nach Variante auch mehr Schwankung. Deshalb hängt die richtige Entscheidung von deinem Vertrag, deiner Lebensphase, deiner Risikobereitschaft und deiner bisherigen Förderung ab.
Ab 2027 wird die geförderte private Altersvorsorge grundlegend umgebaut. Die Bundesregierung beschreibt die Reform als Schritt zu flexibleren, renditestärkeren und kostengünstigeren Produkten. Ein zentraler Bestandteil ist das Altersvorsorgedepot ohne Garantie. Gleichzeitig bleiben Garantieprodukte möglich, wenn Sicherheit wichtiger ist als maximale Renditechance.
Die wichtigsten Änderungen sind:
Mehr Kapitalmarkt:
Das Altersvorsorgedepot kann stärker auf Fonds und ETFs setzen. Dadurch entstehen höhere Renditechancen, aber auch mehr Schwankungen.
Mehr Auswahl bei Garantien:
Sparer können je nach Produkt zwischen Varianten ohne Garantie, mit 80 Prozent Garantie oder mit 100 Prozent Garantie wählen.
Einfachere Förderung:
Die Zulagen werden beitragsproportional berechnet. Kleine und mittlere Eigenbeiträge werden stärker gefördert.
Niedrigere Kosten beim Standarddepot:
Beim Standarddepot sind die Effektivkosten auf maximal 1,0 Prozent begrenzt. Effektivkosten zeigen, wie stark Kosten die jährliche Rendite im Durchschnitt mindern.
Mehr Menschen werden förderberechtigt:
Künftig können auch bestimmte Selbstständige und Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen unmittelbar förderberechtigt sein, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Für dich heißt das: Die private Altersvorsorge wird nicht einfacher, weil es nur noch eine Lösung gibt. Sie wird flexibler. Und genau deshalb wird Beratung wichtiger.
Für neue Verträge ja. Für bestehende Verträge nein.
Ab dem 1. Januar 2027 können keine klassischen Riester-Verträge mehr neu abgeschlossen werden. Bereits bestehende Riester-Verträge bleiben aber durch Bestandsschutz geschützt. Sie können weitergeführt und mit der bisherigen steuerlichen Förderung fortgesetzt werden.
Das Wort „abgeschafft“ ist deshalb nur teilweise richtig. Das alte Riester-System endet für Neuabschlüsse. Dein bestehender Vertrag wird aber nicht automatisch wertlos, beendet oder in ein Altersvorsorgedepot umgewandelt.
Ein bestehender Riester-Vertrag kann weiterhin sinnvoll sein, zum Beispiel wenn hohe Kinderzulagen fließen, der Vertrag gute Garantien enthält, die Kosten akzeptabel sind oder nur noch wenige Jahre bis zur Auszahlungsphase bleiben.
Genauso kann ein alter Vertrag aber problematisch sein, wenn er hohe Kosten verursacht, kaum Renditechancen bietet oder nicht mehr zur Lebenssituation passt.
Die richtige Frage lautet deshalb nicht: Ist Riester tot?
Die bessere Frage lautet: Ist mein konkreter Riester-Vertrag noch sinnvoll?
Die Suchanfrage Riester Rente kündigen ist gerade besonders relevant, weil viele Sparer auf die Reform reagieren wollen. Trotzdem ist eine Kündigung meistens nicht der erste sinnvolle Schritt.
Wenn du einen Riester-Vertrag kündigst und dir das Kapital auszahlen lässt, kann das als förderschädliche Verwendung gelten. Dann müssen erhaltene Zulagen und steuerliche Vorteile in der Regel zurückgezahlt werden. Genau deshalb ist eine Kündigung oft teurer, als sie auf den ersten Blick wirkt.
Das Bundesfinanzministerium sagt ausdrücklich, dass alte Riester-Verträge weitergeführt werden können. Außerdem ist ein Wechsel in einen Neuvertrag zu neuen Konditionen möglich, ohne die bisherige Förderung zurückzahlen zu müssen. Dabei können allerdings Wechsel-, Abschluss- und Vertriebskosten anfallen.
Aus Beratungssicht gilt deshalb:
Nicht aus Frust kündigen. Erst Vertrag prüfen.
Vor einer Entscheidung sollten mindestens diese Punkte geprüft werden: aktueller Vertragswert, bisherige Zulagen, Kosten, Garantien, Restlaufzeit, Kinderzulagen, steuerlicher Vorteil und mögliche Alternativen ab 2027.
Das Altersvorsorgedepot ist ein staatlich geförderter Altersvorsorgevertrag, bei dem auf Garantien verzichtet werden kann, damit chancenorientierte Anlageformen möglich werden. Laut BMF kann über ein Altersvorsorgedepot auch in Fonds wie ETFs eingezahlt werden. Die Kapitalerträge werden in der Ansparphase nicht besteuert.
Der große Unterschied zu vielen Riester-Produkten liegt in der Anlagefreiheit und in der Garantiefrage. Beim klassischen Riester hat die Beitragsgarantie Renditechancen oft begrenzt. Beim Altersvorsorgedepot kann mehr Kapitalmarkt genutzt werden. Das kann langfristig attraktiv sein, setzt aber voraus, dass Schwankungen ausgehalten werden können.
Neben dem freien Altersvorsorgedepot gibt es auch das Standarddepot. Es soll einfacher zu handhaben sein und kann vor allem für Menschen interessant sein, die wenig Erfahrung mit Kapitalmärkten haben. Beim Standarddepot werden zwei Investmentvermögen hinterlegt, und vor Beginn der Auszahlungsphase wird schrittweise in eine vorsichtigere Anlage umgeschichtet.
Das Altersvorsorgedepot ist also kein normales Depot ohne Regeln. Es ist ein zertifizierter Altersvorsorgevertrag mit staatlicher Förderung, steuerlichen Vorgaben und klaren Anforderungen an Produkte und Anbieter.
Die neue Förderung wird einfacher berechnet als bisher. Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag pro Jahr gibt es 50 Cent Grundzulage pro eingezahltem Euro. Für weitere Beiträge von 361 bis 1.800 Euro pro Jahr gibt es 25 Cent pro Euro. Damit kann die Grundzulage künftig bis zu 540 Euro jährlich betragen.
Zusätzlich gibt es Kinderzulagen. Für jedes Kind kann ein Elternteil bis zu 300 Euro Kinderzulage erhalten. Der Höchstbetrag wird erreicht, wenn für das Kind 300 Euro jährlich eingezahlt werden. Junge Sparer können außerdem einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro erhalten, wenn sie zu Beginn des Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Auch niedrige Beiträge können förderfähig sein. Laut BMF reicht ein monatlicher Eigenbeitrag von 10 Euro, um gefördert zu werden, sofern die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.
Wichtig: Förderung allein macht ein Produkt nicht automatisch gut. Entscheidend ist, ob Kosten, Anlagestrategie, Risiko und Laufzeit zur eigenen Situation passen.
Die steuerliche Logik bleibt ähnlich wie bei Riester: In der Ansparphase werden Beiträge steuerlich gefördert, und Kapitalerträge im Altersvorsorgevertrag werden während der Ansparphase nicht besteuert. Die Besteuerung erfolgt nachgelagert in der Auszahlungsphase.
Das bedeutet: Während des Sparens fallen innerhalb des Altersvorsorgevertrags keine steuerpflichtigen Kapitalerträge an. Erst später, wenn Leistungen ausgezahlt werden, werden diese mit dem individuellen Steuersatz versteuert.
Das kann attraktiv sein, weil der persönliche Steuersatz im Ruhestand häufig niedriger ist als während des Erwerbslebens. Trotzdem sollte die Steuerfrage nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Förderung, Kosten, Renditechance, Auszahlungsform und persönlicher Rentenlücke.
Das Altersvorsorgedepot bringt echte Verbesserungen, aber auch neue Verantwortung. Es ist kein risikoloser Ersatz für Riester und auch kein normales ETF-Depot.
Der wichtigste Punkt: Das Altersvorsorgedepot ist eine Chance, aber kein Selbstläufer. Wer 2027 einfach irgendein neues Produkt abschließt, ohne seinen bestehenden Vertrag und seine Ziele zu prüfen, macht möglicherweise denselben Fehler wie früher bei schlecht verstandenen Riester-Verträgen.
Diese Tabelle ersetzt keine Vertragsprüfung. Sie zeigt nur, warum die Entscheidung nicht pauschal getroffen werden sollte.
Es gibt nicht die eine richtige Lösung für alle. Entscheidend sind Lebensphase, Familienstand, Einkommen, Sicherheitsbedürfnis, Laufzeit und vorhandene Verträge.
In der Praxis ist häufig eine Kombination sinnvoll. Ein sicherheitsorientierter Baustein kann Stabilität geben. Ein renditeorientierter Baustein kann langfristiges Wachstum ermöglichen. Wichtig ist, dass die Bausteine zusammenpassen.
Die folgenden Beispiele sind vereinfacht und ersetzen keine individuelle Beratung. Sie zeigen aber, warum dieselbe Reform je nach Situation zu unterschiedlichen Entscheidungen führen kann.
Eine Familie mit zwei Kindern hat einen alten Riester-Vertrag, in den regelmäßig eingezahlt wird. Durch Kinderzulagen kann die Förderquote attraktiv sein. In diesem Fall wäre eine vorschnelle Kündigung oft keine gute Idee.
Sinnvoller wäre eine Prüfung: Wie hoch sind die Kosten? Welche Garantien bestehen? Wie viel Zulage wurde bisher erhalten? Wie lange läuft der Vertrag noch? Erst danach lässt sich beurteilen, ob Riester bleiben, ruhen oder später gewechselt werden sollte.
Ein Selbstständiger war bisher häufig nicht unmittelbar riesterförderberechtigt. Durch die Reform können künftig auch bestimmte Selbstständige unmittelbar förderberechtigt sein, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.
Für diese Gruppe kann das Altersvorsorgedepot ab 2027 besonders spannend sein. Trotzdem gilt auch hier: Erst Produkt, Kosten, Förderung, Risiko und Liquidität prüfen.
Wer nur noch wenige Jahre bis zur Rente hat, sollte besonders vorsichtig sein. Ein Wechsel in ein chancenorientiertes Depot kann höhere Renditechancen bieten, aber die Zeit zum Ausgleich von Marktschwankungen ist begrenzt.
Hier können Garantieprodukte, bestehende Vertragsvorteile oder eine vorsichtigere Strategie wichtiger sein als maximale Rendite.
- Der größte Fehler ist eine vorschnelle Kündigung. Wer einen Riester-Vertrag kündigt, ohne die Folgen zu kennen, kann Zulagen und Steuervorteile verlieren.
- Der zweite Fehler ist, nur auf das Wort „neu“ zu schauen. Das Altersvorsorgedepot ist moderner als Riester, aber nicht automatisch in jeder Lebenssituation besser.
- Der dritte Fehler ist, die Förderung isoliert zu bewerten. Eine hohe Zulage hilft wenig, wenn Kosten, Risiko oder Produktauswahl nicht passen.
- Der vierte Fehler ist, Selbstständige pauschal als automatisch förderberechtigt zu betrachten. Es gelten Voraussetzungen, die geprüft werden müssen.
- Der fünfte Fehler ist, keinen Überblick über bestehende Verträge zu haben. Altersvorsorge funktioniert nur dann gut, wenn die einzelnen Bausteine zusammenpassen.
Viele Riester-Verträge wurden vor Jahren abgeschlossen und seitdem nie wieder richtig geprüft. Genau jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Klarheit zu schaffen.
Bei einer Prüfung geht es nicht darum, Riester pauschal schlechtzureden oder das Altersvorsorgedepot pauschal zu feiern. Es geht darum, deinen konkreten Vertrag zu verstehen: Kosten, Förderung, Garantien, Restlaufzeit, Steuerwirkung und Alternativen ab 2027.
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Das Altersvorsorgedepot 2027 verändert die private Altersvorsorge deutlich. Für Neuabschlüsse läuft Riester aus. Bestehende Riester-Verträge bleiben aber geschützt und können weitergeführt werden. Gleichzeitig entstehen ab 2027 neue Möglichkeiten mit mehr Kapitalmarktorientierung, einfacherer Förderung und mehr Flexibilität.
Für viele Sparer ist das eine Chance. Besonders Menschen mit langer Laufzeit, teuren Altverträgen oder bisher fehlender Fördermöglichkeit können vom neuen System profitieren. Für andere kann der bestehende Riester-Vertrag weiterhin sinnvoll sein, vor allem bei hohen Kinderzulagen, guter Garantie oder kurzer Restlaufzeit.
Die beste Entscheidung entsteht nicht durch Schlagzeilen. Sie entsteht durch eine saubere Prüfung.
Nicht jeder Riester-Vertrag ist schlecht. Nicht jedes Altersvorsorgedepot ist automatisch besser. Und eine Kündigung ist selten der erste Schritt.
Das Altersvorsorgedepot 2027 ist ein neuer staatlich geförderter Altersvorsorgevertrag. Es kann stärker in chancenorientierte Anlagen wie Fonds und ETFs investieren und muss nicht zwingend eine Garantie enthalten. Alternativ bleiben Garantieprodukte mit 80 oder 100 Prozent Beitragserhalt möglich.
In den meisten Fällen nicht sofort. Bestehende Riester-Verträge haben Bestandsschutz und können weitergeführt werden. Eine Kündigung kann zur Rückzahlung von Zulagen und Steuervorteilen führen. Besser ist es, Kosten, Förderung, Garantien und Alternativen ab 2027 zuerst prüfen zu lassen.
Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag gibt es 50 Cent Grundzulage je Euro. Für weitere Beiträge bis 1.800 Euro gibt es 25 Cent je Euro. Die Grundzulage kann bis zu 540 Euro pro Jahr betragen. Zusätzlich sind bis zu 300 Euro Kinderzulage je Kind und ein einmaliger Berufseinsteigerbonus von 200 Euro möglich.
Vorteile sind höhere Renditechancen, mehr Kapitalmarktorientierung, einfachere Förderung, ein Kostendeckel beim Standarddepot und eine breitere Förderberechtigung. Nachteile sind mögliche Wertschwankungen, Produktauswahl, spätere Besteuerung und die Notwendigkeit, die eigene Risikobereitschaft realistisch einzuschätzen.
Künftig können auch bestimmte Selbstständige unmittelbar förderberechtigt sein. Das gilt laut BMF für selbstständig Erwerbstätige mit Einkünften nach § 15 oder § 18 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 EStG und abgegebener Steuererklärung sowie für Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Die Voraussetzungen sollten im Einzelfall geprüft werden.
Thomas Meyer ist Versicherungsmakler, geprüfter Versicherungsfachmann IHK und Finanzanlagenvermittler mit über 20 Jahren Erfahrung im Finanzdienstleistungssektor. Aus Wolfsburg berät er deutschlandweit Familien, Berufstätige und Selbstständige zu Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung.
In seiner Beratungspraxis prüft er bestehende Riester-Verträge, Kostenstrukturen, Förderungen und Alternativen. Sein Fokus liegt darauf, Altersvorsorge verständlich einzuordnen und Entscheidungen nicht aus Trend, Angst oder Verkaufsdruck zu treffen.
Dieser Artikel basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen des Bundesfinanzministeriums, der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages sowie auf der Keyword-Research und dem vorhandenen Artikelentwurf zu Thomas Meyer.
Wichtige Quellen:
- Bundesfinanzministerium: Fragen und Antworten zur Reform der geförderten privaten Altersvorsorge
- Bundesregierung: Private Altersvorsorge wird attraktiver
- Deutscher Bundestag: Bundestag beschließt das Altersvorsorgedepot
Stand der Inhalte: 01.06.2026
Zuletzt geprüft: 01.06.2026
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine individuelle Anlage-, Steuer-, Rechts- oder Versicherungsberatung. Ob ein bestehender Riester-Vertrag weitergeführt, beitragsfrei gestellt oder später gewechselt werden sollte, hängt von der persönlichen Situation und den konkreten Vertragsbedingungen ab.